Auf dieser Seite finden Sie eine Kurzvorstellung der besten Fotomagazine und eine ausführliche Rezension der Erstausgabe des View-Fotomagazins.

COLOR FOTO

Die „Colorfoto“ ist die beliebteste Fotozeitung Deutschlands. In jeder Ausgabe finden sich Praxistipps, Kamera- und Objektivtests, Hintergrund-Informationen und tolle Bilderstrecken. Die Zeitung wendet sich an alle Fotoliebhaber – vom Foto-Amateur bis zum Vollprofi. Die Zeitung erscheint monatlich.

foto MAGAZIN

Monat für Monat gibt das „fotoMagazin“ einen spannenden und kurzweiligen Einblick in die Fotografie. Neben den obligatorischen Kamera- und Zubehörtests finden sich viele Fotostrecken, Hintergrundinformationen und Praxistipps zur Studio- und Portraitfotografie.

Audio Video Foto Bild

Im Gegensatz zu den anderen Magazinen, werden in der AUDIO VIDEO FOTO BILD auch die Themen Video und Unterhaltungselektronik behandelt. Richtet sich generell eher an Einsteiger.

VIEW Fotomagazin

Aus dem Hause Gruner+Jahr, genauer gesagt ein Ableger des stern-Magazins. Das Motto ist: „Die Bilder des Monats“. Oppulente Fotostrecken aus den Bereichen Reportage, Lifestyle, Sport und Gesellschaft. Richtet sich nicht nur an Fotografen, sondern an alle die gerne Fotos und Bilder anschauen.

CHIP FOTO-VIDEO

Die CHIP FOTO VIDEO ist ein Ableger des CHIP-Magazin und daher auch eher Techniklastig. Viele Kamera- und Objektivtests, große Ratgeberserien mit vielen Praxistipps. Erscheint monatlich.

Rezension der Erstausgabe des View-Magazins

VIEW MagazinIm Oktober 2005 erschien erstmals das Fotomagazin „View- die Bilder des Monats“. Das Magazin aus dem Hause Gruner + Jahr will auf rund 170 Seiten eine Zusammenfassung des Monatsgeschehens durch großformatige Fotos liefern. Viele der Fotos und Bilderstrecken sind zudem mit kompakten Texten und Interviews versehen. Das Magazin gliedert sich in die Rubriken Die Welt, Deutschland, Sport, Entertainment und Wissen & Wunder.

Die Zeit ist aber nicht zuletzt deshalb reif für VIEW, weil es immer mehr Menschen gibt, die besonders auf bildorientierte Medien ansprechen.

begründet Tom Jacobi, Redaktionsleiter von View und Art Director des Stern, den Launch des neuen Magazins. Einige Eindrücke vom ersten Heft: Ganze 20 Seiten, davon 14 Werbung, müssen überblättert werden bevor der Leser das erste große Foto sehen darf.

Werbung in View Magazin
Viel Werbung vor den ersten großen Fotos

Spannende, dramatische und aussagekräftige Fotos folgen. Schade jedoch, dass viele Fotos durch die weißen Info-Blöcke ihre Wirkung nicht gänzlich entfalten können. Eingebettete Infotexte, angelehnt an die Farben der Fotos wären bei einem visuell-betontem Magazin passender.

View Magazin Stern Infotexte im VIEW Magazin

Die Themen sind boulevardesk; progressive und aus der Reihe fallende Fotoreportagen wie z.B. bei NEON oder BrandEins fehlen. Die Qualität der Fotos ist nicht durchgehend hoch: Für einen Bericht über die „koksende Kate Moss“ reichen VIEW auch Fotos aus einer Handykamera. Aber auch produzierte Fotoreihen überzeugen nicht immer durch Qualität. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass einigen Fotos ein rosa-magenta Touch zueigen ist. Die Hautfarbe von Giselle Bündchen gleitet da schon mal ins Schweinchenrosa ab.

Das Magazin ist weniger eine Zusammenfassung und Präsentation aktueller Ereignisse mittels Fotos als mehr ein Sammelsurium Aufsehen erregender Fotos. VIEW ist somit perfekt für Menschen die gerne blättern, kurz staunen und noch ein paar Zeilen Infos zum Thema haben wollen. Ideal also um die Wartezeit beim Zahnarzt zu überbrücken oder Sonntags ein wenig zu schmökern. Leser die ein Magazin wie GEO oder STERN SPEZIAL Fotografie erwarten, dürften eher enttäuscht sein. Das VIEW-Magazin ist eher wie ein Burger bei McDonalds, als ein Filetstück aus dem Steakhouse.

Fotomagazin View
Foto oder Werbung für Pilsener Urquell?

VIEW erscheint jeden ersten Samstag eines Monats in einer Auflage von 350 000 und kostet 3,00 Euro (Einführungspreis 2,50 Euro). Das Format ist mit 21 x 28 Zentimeter an das Heft NEON angelehnt. Der Internetauftritt von VIEW ist eher ein Teaser als ein eigenständiger Internetauftritt.