Aus Videos ein Daumenkino basteln 08.01.2007 2 Kommentare
Liebe Kinder,
vor hundert Jahren gab es noch kein Fernsehen, DVD oder YouTube. Deswegen erfand John Linnet das Daumenkino. Das Daumenkino ist ein Abblätterbuch oder anders ausgedrückt eine Folge von Einzelbildern. Diese Einzelbilder werden übereinander gelegt und dann schnell durchgeblättert. Dadurch entsteht der Eindruck, dass sich die Inhalte auf den Bildern bewegen. Das hört sich nicht nur cool an, sondern ist auch cool. 
Damit Du nicht so viel zeichnen musst, gibt es hier ein Programm + Tutorial, mit dem du dein Video in ein Daumenkino umwandeln kannst. Wenn Du allerdings keine Lust auf basteln hast, da du lieber daddeln willst, kannst Du dir hier auch bequem ein Daumenkino bestellen. Natürlich auch vom eigenen Video. Für 9,90 + 3 Euro Versand.
*schwelginkindheitserinnerungen*
Bürgerjournalismus: die ungeschminkte Wahrheit Kommentiere
Ein Artikel zum Thema Bürgerjournalismus auf Medialine [Update: Der Artikel wurde mittlerweile von Medialine gelöscht.] Neben der üblichen Schelte (Paparazzi usw) ein sehr interessanter Gedanke:
Nicht nur das “inoffizielle” Video von Saddam Husseins Hinrichtung hat es uns allen im wahrsten Sinne des Wortes gezeigt: Mit einem Knopfdruck wird jeder Handybesitzer zum Paparazzi. Und schon ein paar Sekunden später kann es weltweit jeder nach zwei bis drei Klicks sehen. Auf der Strecke bleibt die journalistische Ethik. […] Die Bilder oder besser die Existenz der beiden Aufnahmen [die offiziellen Aufnahmen und die Handyaufnahmen] von einem Geschehen zeigen aber auch, wie sehr Journalismus oftmals konstruierte Realität ist. Die offiziell freigegebenen Aufnahmen sollten neben der Dokumentation auch einen politische Zweck erfüllen und zeigen, dass die irakische Administration handlungsfähig ist. Das ist gelungen. Bis dieses andere Video aus einem anderen Blickwinkel, vor allem aber mit Ton auftauchte. Und die Interpretation ist plötzlich eine andere. Von geordnetem Ablauf ist längst nicht mehr die Rede.
Full ACK
Digitale Kinderkamera 07.01.2007 4 Kommentare
Kinder spielen, toben und springen rum – das dabei schnell mal etwas kaputt geht ist so logisch wie Kinder keinen Spinat mögen. Aus diesem Grund gibt wohl Papi auch nur ungern seine Digitalkamera her. Damit Kinder trotzdem knipsen können, kann sich Papi mit der Kinderkamera von Fisher-Price nun freikaufen. weiterlesen »
Sensorreinigung bei Digitalkameras 6 Kommentare
Immer wieder ein leidliches Thema ist das Reinigen des Sensors von Digitalkameras. Drüben auf Farbfoto gibt es ein ganz gutes Tutorial.
Ich selbst nutze immer einen Blasebalg um den Staub wegzupusten. In der Apotheke gibt es solch einen Blasebalg relativ billig. Falls diese doch zu teuer sind, die Firma Norgine vertreibt das Produkt Otowaxol (ist eigentlich zum Ohrenreinigen). Kostet unter fünf Euro und ein Blasebalg ist auch dabei. (Ohren und Kamera saubermachen für billig Geld
Luftbilder per Modell-Helikopter 3 Kommentare
Ich hatte hier mal etwas über ein Modellflugzeug geschrieben, dass mit einer beweglichen Kamera ausgerüstet ist und Bilder direkt an die Videobrille des Piloten sendet. Über visualhype bin ich auf einen Artikel des Spiegel gestoßen, indem das ganze mit einem Helikopter realisiert wird. weiterlesen »
Online Fotos bearbeiten 1 Kommentar
Ich habe mich letztens nach der Suche auf einem Tool zum Online bearbeiten von Bildern tot-gegoogelt. Mau, sehr mau. Es ist nicht so, dass es keine Online-Bildbearbeiter gäbe, aber diese unterliegen alle Beschränkungen. So sind die zu bearbeitenden Dateien oft auf eine maximale Größe begrenzt. Die Scripte, die auch das Bearbeiten von größeren Fotos zulassen, weisen wiederum nur wenige Funktionen auf. weiterlesen »
Große Fotos auf Webseiten darstellen 1 Kommentar
Ist ja immer so eine Sache: wie stellt man große Bilder auf eine Webseite dar, ohne dass das Design der Seite gesprengt wird oder das Bild durch den Browser wieder klein skaliert wird?
Zoomify ist eine Möglichkeit und funktioniert so: Programm runterladen, Bild slicen, bei Zoomify hochladen, und dann nur noch ein Script in die Webseite/Blog einbinden. Der User kann dann nach belieben scrollen (auch seitlich) und zoomen. Was mich daran stört: die Zeiten, in denen man noch ein Programm runterladen musste (Slicer) sind doch irgendwie vorbei. Müsste doch alles online möglich sein.
Ach so: das ganze läuft in Betabetabeta, anscheinend wird es irgendwann auch ein Plugin für Photoshop geben, es lohnt sich also u.U. noch mal in einer Weile auf der Seite vorbeizuschauen.

Fotojournalismus: Bessere Verdienstmöglichkeiten als Leserreporter? 4 Kommentare
Ein Berliner Kollege von mir, der schon seit zig Jahren für die Bild-Zeitung arbeitet, meinte letztens zu mir:
Weißte was? Jetzt arbeite ich echt schon lange für die Bild. Habe alles mitgemacht. Vom Festen zum Freien und die ganzen Kürzungen. Ich habe mir damals eine digitale Ausrüstung zugelegt. Dafür bekamen wir von der Redaktion aber noch einen Zuschuss. Das läuft heute auch nicht mehr so. Ich arbeite immer noch gerne für die Bild-Zeitung. Aber das mit den Leserreportern ist für mich schon ein Schlag in den Magen. Für den Regionalteil muss ich normalerweise 8 oder mehr Fotos abliefern um auf 500 Euro zu kommen. Für den Bund auch mindestens 3. Wenn ich viel arbeite bekomme ich auch nur die Tagespauschale [liegt bei knapp 200 Euro]. Das ich mal 500 Euro für ein Foto bekomme ist wirklich die ganz, ganz große Ausnahme.
Digitale Kopien von Kunst 06.01.2007 Kommentiere
Ein paar Teaser aus einem – schon etwas älteren Artikel – der Zeit „Wem gehört die Mona Lisa?“. Lesenswert. weiterlesen »
Ereignisse des Jahres, Lyrik 19.12.2006 2 Kommentare
Die Ereignisse des Jahres (AAL, Bürgerjournalismus, Fotojournalisten die Bilder manipulieren) lyrisch verarbeitet. Bei Saul Len gefunden- ich fand es ganz witzig: weiterlesen »
