Fotos von Barcelona

Der Hausberg von Barcelona, der Tibidabo. Der Berg ist vom gesamten Stadtgebiet Barcelonas aus gut erkennbar und somit Fixpunkt. Auf dem Berg befindet sich die Kirche Sagrat Cor. Sagrat Cor bedeutet heiliges Herz bzw. Herz Jesu. Die Kirche entstand zwischen 1902 und 1961 nach einem Entwurf von Sagnier. Castle on the Tibidabo, Barcelona, Spain.

Blick auf Barcelona vom Park Güell. Im Vordergrund ein Turm des Eingangshauses zum Park und die Mosaik belegten Dachterassen. Im Hintergrund die Innenstadt von Barcelona und das Meer.

Blick auf Barcelona vom Park Güell. Im Vordergrund ein Turm des Eingangshauses zum Park und die Mosaik belegten Dachterassen. Im Hintergrund die einzigen Hochhäuser von Barcelona (Hotel Arts und Mapfre Versicherung), dahinter das Meer.

Pavillon von Mies van der Rohe in Barcelona. Gebaut wurde der Pavillon 1929 von Mies van der Rohe für die damalige Weltausstellung in Barcelona. Mit seinen eckigen Formen ist der Pavillon das totale Kontrastprogramm zu Gaudi und seinen runden, gewellten, organischen Bauwerken.

Der mehr als 30 ha große Park mit mehr als 15.000 Bäumen befindet sich nördlich von Barceloneta und östlich der Altstadt von Barcelona (El Born). Phillip V errichtete 1715 nach der Eroberung Barcelonas hier eine Zitadelle (daher auch die Namensgebung des Parks). Die Zitadelle wurde zunächst als Gefängnis genutzt aber knapp 150 Jahre später aufgegeben. Stattdessen wurde auf dem Gelände ein Park errichtet. In diesem Park fand auch die erste Weltausstellung Barcelonas im Jahre 1888 statt.

Rudern im Park Ciutadella in Barcelona, Spanien. Der im Stadtpark angelegte See lädt Einheimische als auch Touristen zu einer Bootsfahrt auf dem Teich ein. Im Hintergrund das Hotel Arts.

Spielende Kinder im Zitadellenpark.

Santa Katharina ist einer der neuen Märkte in Barcelona (spanisch: Mercado Santa Caterina, Katalan: Mercat de Santa Caterina). Der Markt wurde 2005 eröffnet und beherrbergt neben Bars, Restaurants und kleinen Läden hauptsächlich Metzgereien, Fischläden, Gemüse- und Obstläden.

Typische Häuserfront mit Balkon in Eixample

Kleiner Platz mit Bäumen und Sträuchern im Herzen Barcelonas, in Nähe der Las Ramblas. In Barcelona gibt es viele kleine "Plazas" die Touristen und Einheimische zum verweilen einladen. Abends füllen sich die Plazas - hier werden Neuigkeiten und Tratsch ausgetauscht.

Teile der berühmten Kirche von Antonio Gaudi in Barcelona, Spanien.

Die vier Türme der neuen Seite von Antonio Gaudi. Die Türme sind jeweils mehr als 100 Meter hoch.

Detail eines der Türme der Sagrada Familia in Barcelona, Spanien.

Blick auf Barcelona, im Hintergrund die Kirche Sagrada Familia.
Die Flaniermeile Las Ramblas, Ramblas, Rambla

Die Las Ramblas ist eine Flaniermeile im Herzen von Barcelona. Sie ist mehr als einen Kilometer lang und von unzähligen Blumenhändlern, Souvenirläden, Straßenkünstlern, Artisten und Musikern gesäumt. Die Las Rambla verbindet die Plaça de Catalunya mit dem alten Hafen. Im Hintergrund ist die 68 Meter hohe Kolumbussäule zu sehen.

Die Plaza Real am Rande der Las Ramblas wurde 1848-1859 nach Entwürfen von Francesc Daniel i Molina erbaut. Berühmt ist die Plaza Real für ihre Palmen und den Drei - Grazien - Brunnen. Sie ist ein Muss für jeden Besucher Barcelonas. An der Plaza Real finden sich viele Bars, Restaurants und Discotheken.

Vom französischen Bahnhof führt eine breite gerade Straße führt schnurstracks zum alten Hafen. Diese Strasse wechselt dreimal den Namen: Avenida Marquès de l'Argentera, Passeig Isabel II, Passeig Colom. Blick von der Kolumbusstatue richtung Bahnhof. Im Vordergrund das Haus am Eingang des Hafens, dahinter der Hafen und das Meer.

Der berühmte Architekt Antoni Gaudi errichtete dieses Haus in der Innenstadt von Barcelona. Das Haus Mila befindet sich an der Kreuzung Passeig de Gracia / Carrer de Provenca. Besonders ist das Casa Mila, weil es ein ausgeklügeltes Belüftungssystem aufweist, die einzelnen Wohnung mittels Trennwänden variiert werden können und es statt tragenden Mauern auf eine Beton-Stahl-Konstruktion zurückgreift. Die Balkone des Hauses wurden vom Schmied Josep Jujol angefertigt. Das Haus Mila bekam von den Bewohnern Barcelonas den Spitznamen La Pedrera (Der Steinbruch), da sich seine Fassade durch wuchtige Vorsprünge und Wellen auszeichnet. Nach der Fertigstellung des Casas Milas begann Gaudi die weltberühmte Kirche Sagradra Familia zu bauen. Das Cas Mila gehört zum Welkulturerbe der Unesco und wurde von einer spanischen Bank gekauft, die einen Teil des Gebäudes in ein Museum umwandelte, der andere Teil des Hauses ist hingegen vermietet.

Detailaufnahme eines Balkons des berühmten Hauses "Casa Mila" von Antoni Gaudi. Das Haus Mila befindet sich nahe der Innenstadt von Barcelona. Besonders ist das Casa Mila, weil es ein ausgeklügeltes Belüftungssystem aufweist, die einzelnen Wohnung mittels Trennwänden variiert werden können und es statt tragenden Mauern auf eine Beton-Stahl-Konstruktion zurückgreift. Die Balkone des Hauses wurden vom Schmied Josep Jujol angefertigt. Das Haus Mila bekam von den Bewohnern Barcelonas den Spitznamen La Pedrera (Der Steinbruch), da sich seine Fassade durch wuchtige Vorsprünge und Wellen auszeichnet. Nach der Fertigstellung des Casas Milas begann Gaudi die weltberühmte Kirche Sagradra Familia zu bauen. Das Cas Mila gehört zum Welkulturerbe der Unesco und wurde von einer spanischen Bank gekauft, die einen Teil des Gebäudes in ein Museum umwandelte, der andere Teil des Hauses ist hingegen vermietet.

Eingangshaus im Park Güell, im Vordergrund Teil eines Brunnens des Treppenaufgangs. Gaudis berühmter Park Guell (katalanisch Parc Güel) in Barcelona. Gaudi setzte in dem Park eine Auftragsarbeit für den Fürsten Guell um. Gaudi passte den Park an das von der Natur vorgegebene Gelände an und verzichtete auf größere Erdbewegungen. Der Park ist durch verschiedene Mauern, Terassen, Höhlen und Brücken stark verwinkelt. Am Haupteingang des Parks finden sich zwei Pförtnerhäuschen, die Dächer im Zuckergussstil aufweisen. Der Weg in den Park führt über eine riesige Freitreppe, die mit reich verzierten Brunnen gesäumt ist. Der Park gehört zum Weltkulturerbe und ist einer der Touristenmagneten von Barcelona.
Informationen über Barcelona
Die Stadt Barcelona liegt im Norden Spanienes und ist gleichzeitig die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz sowie die Hauptstadt Kataloniens. Geographisch ist die Stadt zwischen Mittelmeer sowie den Flüssen Besós und Llobregat gelegen. Die Einwohnerzahl beläuft sich auf ca. 1,7 Millionen Personen, was Barcelona nach der Hauptstadt Madrid zur zweitgrößten Stadt Spaniens macht.
Aufgrund der günstigen Lage am Mittelmeer sowie der Nähe zu Frankreich ist Barcelona ein wichtiger Wirtschafts- und Industriestandort. Neben den wichtigsten Branchen des produzierenden Gewerbes ist Barcelona mittlerweile auch eine Dienstleisungs- und Finanzmetropole.
Geschichte von Barcelona
Ca. 230 vor Christus wurde Barcelona von dem Feldherren Hamilkar Barkas unter dem Namen „Barcino“ gegründet. Gegen Ende des 3. Jahrhunderts vor Christus wurde die Region Teil des Römischen Reiches. Noch heute finden sich im Altstadtviertel zahlreiche Überreste der römischen Siedlungen. Nachdem im 5. Jahrhundert nach Christus die Westgoten geherrscht hatten, wurde Barcelona 713 von den Mauren und 801 von Karl dem Großen besetzt. Unter der Herrschaft Karl des Großem wurde Barcelona zur Hauptstadt der Spanischen Mark, im 9. Jahrhundert ging aus ihr die autonome Grafschaft Barcelona hervor. 1137 verleibte sich die Region das Königreich von Aragón ein, wodurch ihre strategische, politische und wirtschaftliche Bedeutung stark zunahm. 1929 betrat Barcelona mit der Weltausstellung das erste Mal das internationale Parkett – der Pavillion von Mies van de Rohe ist bis heute erhalten und steht unweit von der Plaza de Espana.
Zu Zeiten des spanischen Bürgerkrieges war Barcelona Sitz der autonomen katalanischen Regierung, Franco unterdrückte die Katalonier und verbot ihre Sprache. Erst nach dem Sturz des Franco-Regimes wurde Katalanisch wieder als offizielle Sprache zugelassen. Spätestens seit den Olympischen Spiele im Jahre 1992 zu der Barcelona rundum erneuert wurde hat sie sich einen festen Platz im Herzen von Weltenbummlern erobert.
Die wichtigsten und interessantesten Stadteile von Barcelona lauten:
Barceloneta, das historische Viertel am Meer. Barceloneta liegt direkt am Neuen Hafen der Stadt und ist aufgrund der Umbaumaßnahmen im Rahmen der Olympischen Spiele aufgewertet worden. Einst im Dornröschenschlaf versunken ist das Viertel vor allem tagsüber Zielpunkt vieler Touristen und natürlicher von Einheimischen Badenden. Am Strand finden sich viele kleine Bars und Cafes.
Ciutat Vella, das mittelalterliche Viertel.
Gràcia, ruhigerer Stadtteil mit Flair. Sicherlich nicht der Partymittelpunkt der Stadt, aber lohnenswert für diejenigen, die das ursprüngliche Barcelona kennen lernen wollen. Hier finden sich viele modernistische Jugendstil-Villen und Häuser die zu Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden sind.
Barri Gotic (Bario Gotico). Ursprünglicher Siedlungsort der Römer und ein eng verwinkeltes ursprüngliches Viertel. Viele kleine Geschäfte, Restaurants und Cafes machen es zu einem beliebten Viertel.
Raval, Szeneviertel. Raval ist einer der pulsierendsten Stadteile Barcelonas. Seine zentrale Lage und die Nähe zur Las Ramblas machen es zum Magnet für Nachtschwärmer.
Eixample, Stadtteil mit vielen Häusern um die Jahrhundertwende. Im Gegensatz zu Barceloneta, dem Bario Gotico und Raval ein eher ruhiger Stadtteil. Sehenswert für Architekturinteressierte.
Sehenswürdigkeiten in Barcelona
Stadtteil El Raval
Raval ist die ursprüngliche Bezeichnung für das Viertel links (vom Meer aus kommend) der Las Ramblas von Barcelona. Zwischen verwinkelten Gassen finden sich heruntergekommene Wohnhäuser und Bars in denen noch richtiger Absinth ausgeschenkt wird neben modernen Museen, hippen Läden und Discos. Traditionell ist El Raval eine Wohngegend für Menschen aus unteren sozio-ökonomischen Schichten und Immigranten. Nachts sollten Touristen das Viertel nicht alleine betreten.
Die Kirche Sagrada Familia – Top Sehenswürdigkeit in Barcelona
Der Bau der Kathedrale mit dem offiziellen Namen El Templo Expiatorio de la Sagrada Familia (Sühnetempel der Heiligen Familie) begann 1883. Die Sagrada Familia gilt als unvollendetes Meisterwerk von Antoni Gaudí, obwohl noch heute an ihr gebaut wird. Die hohen, filigranen Türme und die für Gaudí typische prunkvolle Ornamentierung setzt einmalige, auffällige Akzente im Stadtbild von Barcelona. In der Krypta der Kathedrale findet sich Gaudís letzte Ruhestätte. Die Sagrada Familia wurde ebenso wie das Casa Mila und dem Parque Güell zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Nur ein weiterer Grund, warum die Kirche ein solch beliebtes Fotomotiv Barcelonas ist.
Die zentrale Achse Barcelonas ist die Allee “Las Ramblas”, die sich vom Hafen im Süden bis zum größten und belebtesten Platz der Stadt, der Plaza de Catalunya, erstreckt. Am südlichen Ende der Ramblas auf der Plaça del Portal de la Pau reckt sich die 68 Meter hohe Kolumbussäule in den Himmel. Die Kolumbussäule ist ein Wahrzeichen der Stadt und grüßt Schiffsreisende schon von weitem.
Neben der Ramblas befinden sich Touristenattraktionen wie Palau Güell von Gaudí, dem von Palmen gesäumten Plaza Real mit seinen Cafes, Discos und Restaurants sowie der Palau Moja. Auf der fast 2 km langen Allee finden sich aber nicht nur berühmte Bauwerke – Gaukler und Künstler sowie zahlreiche Cafes und Bars laden zum flanieren ein. Aber die Las Ramblas ist auch wichtiger Treffpunkt für Nachtschwärmer.
Vom Meer rechts gesehen, gleich neben der Flaniermeile Las Ramblas findet sich das alte Bario Gotico (gotisches Viertel). Im Zentrum des gotischen Viertels findet sich die gotischen Kathedrale, dem Plaza de Sant Jaume und seinem Palau de la Generalitat (Regierungssitz) sowie dem Rathaus. Neben der Hauptstrasse Via Laietana findet sich der prächtig dekorierte Palau de la Musica. Kamera bereithalten – der Palau ist eine einzigartige Fotografier-Gelegenheit.
Die kleinen, oft verwinkelten Gässchen des Bario Gotico, seine altertümlichen Häuserfassaden mit den typischen kleinen spanischen Balkon sind Touristenmagnet. An das Bario Gotico schießt sich der Parc de la Ciutadella (Zoo von Barcelona und die ehemalige Zitadelle mit dem heutigen Geologischen Museum) an. Im Park findet sich neben einem großen Teich mit Ruderbooten und einem riesigen Brunnen mit Wasserspielen viele kleine Grünflächen und Schattenspendende Bäume.
Kathedrale La Seu
Die Kathedrale La Seu ist mit Sicherheit einer der schönsten gotischen Kathedralen von Barcelona. Gelegen am Platz de la Seu im Stadtteil Bario Gotico (Zentrum).
Wie in Spanien üblich, wird der der Vorplatz der Kathedrale für Festivitäten und Open-Air-Veranstaltungen gentutz. Nachts ist die Kirche – wie fast alle wichtigen Bauten Barcelonas – festlich erleuchtet; kein Wunder: spielt sich doch das Leben Barcelonas gerade im Sommer hauptsächlich im Freien ab. Selbst zu später Stunde ist der Platz viel frequentiert.
Barceloneta
Südlich des Gotischen Viertels von Barcelona findet sich der ursprüngliche Stadtteil Barceloneta mit dem alten Hafen (hier ankern neben vielen Yachten vor allem die großen Kreuzfahrtschiffe). Neben dem Hafen findet sich das katalanische Geschichtsmuseum. Barceloneta ist tagsüber vor allem von Touristen bevölkert die am Stadtstrand Barcelonas relaxen.
Eixample und Casa Mila
Nördlich der Ramblas und der Plaça de Catalunya findet sich das Stadtviertel Eixample. Hier befinden sich die schönsten Bauten des Modernismus. Ein Beispiel ist das Casa Mila von Gaudi am Passeo de Gracia No. 92, welches zwischen 1906 bis 1910 erbaut wurde. Gaudi errichtete das Gebäude für die Mila-Familie. Seine Arbeit wird heute als Meisterleistung gewertet, da es neben einer raffinierten natürlichen Belüftung Klimaanlagen überflüssig macht, jedes Appartement durch Stellwände auf die Bedürfnisse seiner Bewohner anpassen lässt.
Die wülstigen, schmiedeeisernen Balkongitter sind improvisierte Unikate des Schmiedes Josep María Jujol. Die Fassade des Gebäudes ist mit vielen reich verzierten Vorsprüngen versehen.
Weitere Sehenswürdigkeiten sind das königliche Archiv von Aragón, das Archäologische Museum, das Museum für Antike Kunst und das Museum für Moderne Kunst.
Parc Güell
1900 beauftragte Eusebi Güell den Architekten und Künstler Gaudí mit der Planung eines Wohnviertels vor den Toren der Stadt. Doch Güells Plan wurde von den Bewohnern abgelehnt, stattdessen entstand ein 15 Hektar großer Park. Am Eingang des Parks stehen zwei märchenhaft anmutende Pförtnerhäuschen. Dahinter führt eine Treppe mit Brunnen zu einer der Terrassen die einen zauberhaften Blick über die Stadt Barcelona erlaubt. Gewundene Viadukte und Portiken schmiegen sich an die Hügel des Parks und verleihen im surrealen Charakter.

Fotos von dieser Stadt bringen immer meine Finger zum Zittern. Vielen Dank für diese beeindruckenden Fotos!