Hochwasser in Passau Fotos und Bilder
Bayern: Hilfsstege in der Passauer Altstadt, Feuerwehrmaenner und freiwillige Helfer haben Stege errichtet, die die Versorgung der Bevoelkerung gewaehrleisten sollen. Bereits Papst Pius II. berichtete 1444 davon, dass die Stadt Passau von Hochwasser bedroht ist. Bis heute fuehren Hochwasser dazu, dass Passau mit einer Regelmaessigkeit ueberschwemmt wird. Durch die Sicherheitsvorkehrungen und Sicherheitsauflagen der letzten Jahrzehnte sind in den letzten Jahren aber keine Menschen durch die Ueberflutungen umgekommen. Grund fuer das Hochwasser sind im Wesentlichen drei Faktoren: erstens der Zusammenfluss von Donau, Inn und Ilz am so genannten Dreifluesseeck an einem Punkt, zweitens die relativ niedrige Lage des alten Stadtkerns und drittens ein Mangel an flutbaren Gebieten. Passau wird im Herbst und Winter aufgrund von hohen Regenfaellen ueberschwemmt, im Sommer kann die Schneeschmelze in den Alpen dazu fuehren, dass die Fluesse ueber die Ufer treten. Mittlerweile sind die Passauer gut organisiert: viele Fenster und Tueren in der Altstadt und der unteren Donaulende weisen spezielle Vorrichtungen auf, die ein schnelles anbringen von Schotts ermoeglichen, Sandsaecke sind innerhalb kurzer Zeit verfuegbar und spezielle Stege, die das Versorgen der Anwohner ermoeglichen, sind schnell aufgebaut. Rekordhochwasser haben vor allem in den Jahren 1954 und 2002 zu enormen wirtschaftlichen Schaeden gefuehrt. Hier: Stege in der Altstadt von Passau sollen die Versorgung der Bevoelkerung ermoeglichen.