Frühstücksbrettchen bedrucken

Auf dieser Seite erfahren Sie, wie Sie in drei ganz einfachen Schritten ein Frühstücksbrettchen, Teller oder Tasse selbst gestalten und drucken lassen können. Mit “selbst gestalten” ist gemeint,  ein eigenes Foto und/oder Text bzw. Schrift aufdrucken zu lassen.

Frühstücksbrettchen selbst gestalten und bedrucken lassen

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Frühstücksbrettchen bedrucken & selbst gestalten

Möchten Sie etwas verschenken, das Freunde ins Leben von Familie oder guten Freunden bringt, eine persönliche Note trägt und trotzdem erschwinglich ist?

Warum nicht einfach mal ein Frühstücksbrettchen selbst gestalten und mit einem Foto und/oder Text bedrucken lassen? Und bitte keine Angst: Das Bedrucken eines Frühstücksbretchens ist einfach – selbst nicht ganz so versierte Computernutzer können in drei einfachen Schritten ein Frühstücksbrettchen, Teller oder Tasse selbst gestalten und dann von einer professionellen Druckerei mit dem eigenen Design bedrucken lassen. Wer möchte, kann dafür ein eigenes Foto nutzen – aber natürlich steht auch eine große Auswahl an Vorlagen und Motiven zur Verfügung die kostenlos genutzt werden können.

Das Angebot von Frühstücksbrettchen-Herstellern und Dienstleistern, die Fotodruck anbieten könnte größer nicht sein: Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Objekten die mit einem Foto dauerhaft verziert werden können, unter anderem folgende:

  • Frühstücksbrettchen
  • Teller (Flache Teller, Tiefe Teller, Dessertteller, Kinderteller, Pastateller)
  • Spezial-Geschirr wie Pastateller, Gastroteller, Tabletts usw.
  • Tassen

Selbst gestalten von Frühstücksbrettchen in wenigen Schritten

Unabhängig davon, ob Sie auf ein Frühstücksbrett, Becher oder einen Teller drucken – das Prinzip ist immer dasselbe. Wenn Sie sich dafür entscheiden, ein Frühstücksbrettchen selbst zu gestalten und ein eigenes Foto aufdrucken zu lassen, dann ist die Qualität dieses Foto natürlich die Grundlage. Wichtig ist, dass Sie ein Foto auswählen, das von guter bis sehr guter Qualität ist. Das bedeutet:

  1. Auf keinen Fall sollt das aufzudruckende Foto zu klein sein. Die absoluten Mindestmaße des Fotos sollten auf der längsten Seite 1000 Pixel nicht unterschreiten (jede moderne Digitalkamera und die allermeisten Handykameras haben mittlerweile eine Auflösung, die ein Vielfaches dieser Größe beträgt). Falls Sie die Größe Ihres Bildes nicht kennen sollten, erhalten Sie im Konfigurator den Hinweis, dass die Größe für den Druck  nicht ausreicht. Sie brauchen also keine Angst vor verpixelten oder unscharfen Motiven zu haben.
  2. Das Foto sollte auf keinen Fall zu dunkel sein, sonst wirkt das Motiv nicht richtig. Nachtaufnahmen eignen sich also grundsätzlich nicht für den Druck auf ein Frühstücksbrettchen. Falls Sie hingegen ein unterbelichtetes Foto geschossen haben, können Sie es mittels eines Bildbearbeitungsprogramms aufhellen (mehr dazu am Ende dieser Seite). Überbelichtete Fotos sind in der Regel hingegen nicht so schlimm. Hier sollten Sie im Frühstücksbrettchen-Konfigurator das Bild ein wenig dunkler machen.
  3. Nachdem Sie ein geeignetes Fotos ausgewählt und gegebenenfalls nachbearbeitet haben, laden Sie es auf der Webseite über das Upload-Formular hoch. Nun haben Sie die Möglichkeit das gewünschte Objekt (Frühstücksbrettchen, Teller, Tasse usw.) auszuwählen. Zudem haben Sie die Möglichkeit die gewünschte Form und eine Grundfarbe auszuwählen (Standard ist weiß, da sich diese Farbe am besten für den Druck eignet). Bereits an diesem Punkt prüft das Drucksystem automatisch, ob das Bild eine für den Druck geeignete Größe hat. Falls Ihr Bild doch zu klein sein sollte und sich nicht für den Druck eignet, wird Ihnen dies automatisch angezeigt. Sie haben jetzt die Möglichkeit, ein anderes, größeres Foto hochzuladen oder den Druck an dieser Stelle abzubrechen.
  4. Im nächsten Schritt positionieren Sie ihr Foto auf der gewünschten Stelle des Frühstückbrettchens, Tellers oder Tasse. Sie können das Motiv hier auch vergrößern oder verkleinern (quasi rein- und rauszoomen), es zentrieren oder schräg ausrichten und natürlich in der horizontalen oder vertikalen verschieben. Falls gewünscht können Sie im nächsten Schritt auf einer beliebigen Stelle des Frühstückbretts einen Text aufbringen (beispielsweise können Sie noch einen Namen, Witz, Spruch oder Gruß aufdrucken lassen).
  5. Danach erhalten Sie eine Vorschau und können das Resultat nochmals kontrollieren – falls Ihnen eine Farbe oder Platzierung nicht gefällt, haben Sie an dieser Stelle nochmals die Möglichkeit die Einstellungen zu korrigieren. Diese Vorschau ist wohl einer der größten Vorteile dieses Systems: Sie können genau nachvollziehen, wie Ihr Geschirr aussieht. Falls es Ihnen dann – warum auch immer – nicht gefällt, können Sie den Druck einfach abbrechen und es entstehen Ihnen dabei keine Kosten.
  6. Im letzten Schritt legen Sie das Geschirr in den Warenkorb und füllen die benötigten Informationen wie Lieferadresse und Zahlweise aus. Eine Bezahlung ist über Vorkasse, Kreditkarte, PayPal und Sofortüberweisung möglich. Nun geht Ihr individualisiertes Geschirrstück in den Druck; im Regelfall erfolgt dies innerhalb weniger Tage und Ihr Geschirr wird Ihnen dann per Paket zugestellt.

Moderne Frühstücksbrettchen – Qualität, Material, Vorteile, Nachteile und natürlich der Preis

Früher waren Frühstücksbrettchen aus Holz. Der Grund? Das Material war überall verfügbar, relativ preiswert, einfach zu verarbeiten und natürlich hielt es lange. Der einzige wirkliche Nachteil: Nach einer Weile vergrauen Brettchen aus Holz und werden unansehnlich. Und natürlich können Sie auch nicht individuell bedruckt werden. Das hingegen änderte sich, als der Kunststoff Melamin erfunden wurde. Melamin zählt zu den sogenannten Aminoplasten und ist ein Kunstharz (teilweise wird es daher auch unter dem Namen Melaminharz geführt). Heute findet es in den verschiedensten Bereichen seinen Einsatz, zum Beispiel bei der Herstellung von Möbeln, bei der Veredelung von Papier (bessere Haltbarkeit), als Material im Innenausbau von Flugzeugen, Autos, Musikstudios und als Schmutzlöser bei einigen Reinigungsmitteln.

Melamin wird aus Kunstharz gewonnen und dann weiter veredelt. Nach Zugabe von Farbstoffen wird das Harz unter hohem Druck und Wärme in eine Form gepresst. Das Rohmaterial hat eine glänzende Oberfläche. Danach kann es noch mit speziellen Druckern verschönert werden. Im letzten Arbeitsschritt wird dann ein spezieller Lack aufgebracht, der den Druck kratzunempfindlicher macht. Das Material eignet sich im Gegensatz zu anderen Kunststoffen für die Herstellung von Gebrauchsgegenständen und Geschirr, da es insbesondere in der Anmutung und Haptik große Ähnlichkeiten zu Keramik und Porzellan aufweist. Melamin ist:

  • einfach zu verarbeiten
  • hygienisch
  • leicht zu reinigen
  • bruch- und kratzunempfindlich
  • gut für den Druck geeignet

Ein paar Worte über den Druck: Möglich wurde diese Art des Drucks erst durch den Einsatz von bedruckbaren Einpressfolien. Das Foto wird mittels einer speziellen Drucktechnik auf die Einpressfolie aufgedruckt. Danach wird die Einpressfolie auf das Melaminbrettchen gelegt und mittels Hitze zu einem Ganzen „verbacken“. Den Abschluss der Verarbeitung bildet eine spezielle Versiegelung mit einer weiteren Melaminschicht. Aufgrund dieser Versiegelung ist das Frühstücksbrettchen übrigens auch relativ gut gegen Abrieb geschützt – mit einem wirklich scharfen Messer sollte man das Brettchen trotzdem nicht malträtieren.

Apropos Qualität: Immer wieder werden wir gefragt, wie die Qualität des Brettchens ist, welche Anbieter empfehlenswert sind und wo man am besten das Geschirr bedrucken lassen sollen. Leider hat noch keines der großen Testportale (auch nicht die Stiftung Warentest) das Geschirr einem ausführlichen Test unterzogen. Deshalb an dieser Stelle unsere Meinung zum Hersteller: Bei unserer Testbestellung zeigte sich, dass die Materialien einwandfrei sind und der Fotodruck sehr farbecht und brilliant ist. Zudem versichert der Hersteller, dass “er seine Produkte regelmäßig und freiwillig durch die unabhängige Organisation TÜV-Rheinland überwachen und auf Lebensmitteleignung prüfen [lässt]“.

Zusammenfassung

Moderne Brettchen bestehen aus einem besonderen Kunststoff (Melamin), der im Gegensatz zu seinen früheren Pendants extrem hitzebeständig ist und sich somit auch für einen Spülgang im Geschirrspüler eignet. Zudem sind die modernen Frühstücksbrettchen säurefest, schnittfest und abriebfest. Man sollte es allerdings nicht übertreiben: Auch das beste Frühstücksbrettchen lässt sich durch Malträtierung mit sehr scharfen Messern zerkratzen.

Individualisiert, individualisiert – was heißt denn das?

Ja, Frühstücksbrettchen sind wieder “in” und haben aufgrund der Möglichkeit sie individuell anzupassen, zu individualiseren und selbst zu machen in den letzten Monaten einen regelrechten Boom erlebt. Mittlerweile finden die Frühstücksbrettchen sich nicht mehr nur in der Küche, sondern schmücken Wohnzimmerwände. Doch wie ist der Trend eigentlich entstanden sich sein eigenes Frühstücksbrettchen selbst zu machen und dann von einem Hersteller drucken zu lassen? Auch wenn diese These zunächst ein wenig gewagt scheint, liegt es an der mangelnden Zeit. Welcher Arbeitnehmer hat morgens noch die Zeit sich ein komplettes Frühstück zuzubereiten? Die meisten planen für das Frühstück nur noch wenig Zeit an und “genießen” die erste Mahlzeit auf einem Frühstücksbrettchen anstatt einem Teller (wenn sie nicht gleich alles auf dem Arbeitsweg “togo” holen). Nehmen Sie eines ihrer schönsten Fotos (ein schönes Urlaubsfoto, ein Bild von einer Blume oder von einem Sonnenaufgang) und lassen Sie es auf ein Frühstücksbrettchen drucken. Ob romantisch, witzig oder künstlerisch angehaucht: Ein tolles Fotogeschenke zaubert dem Liebsten ein Lächeln ins Gesicht!

Die beliebtesten Idee für den Druck auf ein Frühstücksbrettchen

  • Stadtplan-Frühstücksbrettchen (Berlin, Frankfurt, München, Hamburg)
  • Urlaubsfotos oder romantische Motive wie z.B. ein Sonnenuntergang oder ein Herz
  • Fotos vom Haustier, wie z.B. Katzen- oder Hundebilder
  • Blumenfotos (Rosen, Sonnenblumen, Orchideen)
  • Individueller lustiger Spruch
  • Baby-Fotos
  • Foto von der Freundin oder vom Freund
  • Naturbilder

 

Ich bin begeistert! Das Hochladen des Fotos war überhaupt kein Problem und ging sehr schnell. Nachdem ich nach langem Überlegen die richtige Form gefunden hatte (man hat im wahrsten Sinne des Wortes die Qual der Wahl und mir eine zum Motiv passende Farbe ausgesucht hatte, habe ich gleich zwei Stück bestellt. Der Bestellvorgang und das Bezahlen waren supereinfach! Nach einigen Tagen klingelte der Postbote und überreichte mir ein kleines Paket. Gespannt haben mein Mann und ich es ausgepackt und waren sehr angetan von den Frühstücksbrettchen. Wir haben es seitdem bereits einige Male in der Spülmaschine gehabt und auch einem Härtetest mit einem spitzen Messer unterzogen. Klar, wenn man sehr sehr fest drauf drückt, dann sieht man schon feine Kratzer – für den normalen Gebrauch allerdings ist die Qualität einfach super. Wir würden, nein, ich korrigiere, wir werden wieder bestellen.

Schneidbrett, Kunststoffbrettchen oder Vesperbrettchen: Alle meinen dasselbe!

Während im Süden Deutschlands vor allem der Ausdruck “Speisebrettchen” oder “Vesperbrettchen” genutzt wird und man das Brötchenbrettchen fürs Abendbrot nutzt, bezeichnet der Kölner das kleine Plastikbrettchen als “Unterlegebrettchen”. Der Hesse hingegen bezeichnet die Frühstücksunterlage auch gerne mal als “Messerbrettchen”. In den östlichen Gefilden der Republik wird das kleine Brotbrettchen zum Frühstücken gerne auch mal lapidar als “Plastebrett” bezeichnet. Wir sind uns aber sicher: Schmecken tut es überall gleich gut – egal was man jetzt als Schneideunterlage hernimmt ;-)

 

Über “richtiges” Porzellan

Aufgrund moderner Verfahren und neuen Materialien können Tassen, Teller oder Tabletts bedruckt werden. Dies war natürlich nicht immer so. Als Geburtsort des Porzellans gilt Asien, genauer gesagt China. Bereits im Neolithikum brannten Töpfereien irdenes Geschirr. Im Laufe der Jahrhunderte perfektionierten die Chinesen die Herstellung von Porzellan. Während des Mittelalters gelangte Porzellan nur sporadisch nach Europa (hier natürlich vor allem zu den Königshäusern und reichen Kaufmännern). Das hingegen sollte sich mit dem großen Entdecker Marco Polo ändern. Durch ihn gelangten im 13. Jahrhundert die ersten Porzellanstücke nach Italien, Spanien, Frankreich und auch Deutschland. Holländische Händler importierten ab dem frühen 17. Jahrhundert Teller, Tassen und Porzellanschatullen. Porzellanhändler Der Transport war zwar einerseits sehr einträglich, andererseits bug es auch ein großes ökonomisches Risiko, wurden solche Transporte doch häufig von Räubern angegriffen.

Dass Porzellan hingegen, dass unversehrt seinen Bestimmungsort erreichte, begeisterte Adel, Klerus wie auch reiche Patrizier. Bis zu diesem Zeitpunkt war kein Stoff bekannt, der so weiß und dabei auch noch durchsichtig war. Europa befand sich im Porzellanwahn: den Italienern gelang es zuerst, den Herstellungsprozess zu entschlüsseln. Erst viele Jahre später kam ein Deutscher auf das Geheimnis des weißen Goldes: Johann Böttger erfand in Meißen 1709 das erste Porzellan. Bekannte Traditionshersteller von Keramik sind bis heute (nicht bedruckbar): Arzberg Porzellanfabrik, Bruchmühlbach Keramikmanufaktur, Colditz Porzellanherstellung, Eschenbach Porzellanerie, Eversberg Porzellancreateure, Friesland Porzellanwerke, Fürstenberg Porzellanhersteller, Kronester Porzellanwerk, Langenthal Porzellan Schweiz, Lengsfeld Rhön Porzellanfabrik, Lilien Porzellan Austria, Mitterteich Porzellan-Werke, Pillevhuit France, Retsch Arzberg, Schirnding, Schwarzenbach Keramikherstellung, Terraform Keramikwerke und Tirschenreuth Keramikmanufaktur.

 

Frühstücksbrettchen selbst basteln

Neben den Druck auf Kunststoff durch einen professionellen Anbieter gibt es zwei Methoden um Frühstücksbrettchen selbst herzustellen: Einbrennen von Motiven mittels eines Lötkolbens auf Holzbrettchen und das “einbacken” von Folie. Wenn Sie selbst ein Brett aus Holz machen wollen, dann gehen Sie am besten folgendermaßen vor:

1.) Um ein Brettchen selbst zu machen benötigen Sie zunächst einen Lötkolben, ein unlackiertes Holzbrett, einen Bleifstift und natürlich ein geeignetes Motiv
2.) Schneiden Sie Ihr Motiv aus und fahren Sie danach mit dem Bleistift um die Ränder
3.) Erhitzen Sie den Lötkolben auf die höchstmögliche Temperatur und drücken Sie ihn sachte auf das Holzbrett. Fahren Sie dabei die Linien des Motivs ab.

Bei der zweiten Methode werden Folien mit einem Standard-Drucker mit dem gewünschten Motiv bedruckt und danach in einem Backofen auf das gewünschte Objekt “aufgebacken”. Problem ist, dass sich die Folien relativ relativ leicht vom Trägermaterial ablösen und zudem nicht kratzfest sind. Diese Methode eignet sich also eher für Objekte, die man danach nicht im Alltag nutzen will, sondern beispielsweise ins Regal zu Dekozwecken stellt. Deshalb die Empfehlung für einen spezialisierten, professionellen Anbieter. Zudem kostet der Druck hier knapp unter 10€ – ein ziemlich überschaubarer Betrag.

Jetzt Frühstücksbrettchen selbst gestalten

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