Neuer Sensor: Grenze zwischen Video und Foto aufgelöst
Sony hat einen neuen 1/1.8 High-Speed Chip vorgestellt. Gähn? Nein: der CMOS-Chip mit dem wundervollen Namen IMX017CQE nimmt 60 Frames bei einer Auflösung von 2921 x 2184 Pixeln (6 Megapixel) pro Sekunde auf, ohne einzelne Frames auszulassen.
Im High-Speed-Modus ist er sogar noch schneller – 300 Bilder/Sekunde mit einer Auflösung von 2880 x 412 Pixel (1,24 Megapixel).
Na und? Nee, nicht ja und. Dass bedeutet, dass man mit einem Sensor – der üblicherweise in kleinen Kompaktkameras eingebaut ist – ein Video macht und sich dann eines der insgesamt 60 pro Sekunde gemachten Fotos aussuchen kann. Und zwar nicht in Miniauflösung, sondern als printfähiges Bild. Faszinierend. Oder der Tot der klassischen Fotografie? Macht man in Zukunft nur noch Videos und zieht sich dann das beste Bild raus?
Zur Demonstration hier ein mit Wasser gefüllter Ballon der platzt:


jaaaaaaaaaaa, darauf habe ich schon lange gewartet, video und foto verschmilzt zu einem.
Wie ich hörte sollen auch digitale “superteles”kommen…also keine langen und schweren tüten mehr.
also, was dies betrifft freu ich mich auf die neue zeit.
Damit legt man sich doch automatisch auf eine Belichtungszeit von 1/60 bzw. 1/300 fest oder seh ich das falsch?
Für Kompaktkameras vielleicht sinnvoll (Macht dieses Foto-Handy von Sony das nicht schon ähnlich? Zwar nur 8 Fotos oder so aber das Prinzip ist ja das Gleiche) aber ich mag es auch Zeit und Blende selbst zu bestimmen ;)
*roflundkannnichtmehraufhören* Du warst genauso ein Ass in Mathe und Physik wie ich! Darüber musste ich auch nachdenken. Ich denke ja ;-)
Von daher muss eine Szene schon gut ausgeleuchtet sein; ansonsten kommen nur unterbelichtete Bilder raus. Oder du drehst halt die ISO hoch.
Jap, machen schon einige so – aber nicht in der Geschwindigkeit und der Auflösung. Stell dir mal vor, deine Kamera rattert mit 60 Klicks pro Sekunde – maschinengewehrfeeling.
Vor allem muss ich gerade noch über den AF nachdenken, der muss ja innerhalb einer Sekunde im “schlimmsten Fall” 300 mal nachstellen, ob das zu leisten ist bin ich mir auch nicht ganz so sicher.
Ich kann mir nur noch nicht so ganz vorstellen für welche Art von Fotografie man diese enorme Zahl von 60 Bildern die Sekunde braucht, für “Spezialzwecke” wie der Ballon sicherlich eine nette Sache, könnte man sonst aber auch einen Auslöser für zusammenlöten der die Kamera im richtigen Moment auslöst, alternativ sind für solche Bewegungsabläufe Videokameras einfach die sinnvollere Wahl.
Sportfotografen könnten in Meiner Vorstellung vielleicht davon profitieren.
Apropos Maschinengewehr: Selbst das MG 42 schafft es “nur” auf 50 Schuss/sec ;)
Und zum Thema digitale Teleobjektive: Auch da sind doch irgendwo Grenzen in der Qualität gesetzt. Spätestens bei der Wellenlänge des sichtbaren Lichtes ;)
Gut, dass mit dem AF weiß ich nicht.
Naja, für die High-Speed Fotografie ist das ganze eine wahnsinnige Entwicklung. Auch für die Sportfotografie hat das Ganze seinen Nutzen. Denken wir einfach mal an Zidanes Ausraster ;-) Mit der Kamera von Sony hätte man den genauen Moment raussuchen können und das ganze wäre groß genug gewesen um es in einer Zeitung oder einem Magazin abzudrucken. So hatte man “nur” Bilder von kurz vorher oder nachher.
MG 42…stimmt, hast Recht…, jaja lang ist’s her…