Google Earth – interessant für Fotografen und Journalisten
Fabian Mohr drüben auf notebook-onlinejournalismus [R.I.P.]:
Die neueste Beta von Google Earth 4 ist für web-basierte Infografik ein Quantensprung: Polygone zeichnen und über den Faktor Höhe mit 3D pimpen geht jetzt auch in der kostenlosen Basis-Version.
Was sie alles kann:
>> gezeichneter Pfad mit Ortsmarke am Anfang und Ende (mein Weg zur Arbeit auf dem Fahrrad..)
>> eine kleine Liste mit Ortsmarken (Museen in München und Umgebung, die klassische Tour per Ortsmarke)
>> mehrere grüne, transparente Polygone mit Höhe (zeigen hier zB. den Naherholungswert von einzelnen Parks.. die Höhe korrespondiert, Sie ahnen es, mit dem Erholungswert.)
>> eine “fliegende” Ortsmarke
>> ein “fliegendes”, transparentes Polygon (”Smogwolke”)
>> ein beliebiges Foto, auf die Landkarte gelegt
Okay, okay, nette Spielereien. Aber wofür braucht man so was? Und vor allem, warum sollte ich als Fotograf mich damit auseinandersetzen?
Beispiel: Den fotografierten Ort markiere ich mit einer Ortsmarke oder mit einem Polygon. Daneben lege ich das Foto, das ich von dem Ort gemacht habe. Mit dem Tool „Pfad zeichnen“ kann ich einen einfachen Pfeil einzeichnen- und so den Standort von dem ich fotografiert habe und die Blickrichtung angeben. In Ortsmarke, Polygon oder Foto kann ich nähere Infos zum Foto angeben und beispielsweise die URL unter der das Foto zu erwerben ist.
Das ist alles noch zu theoretisch? Drüben im Sideblog habe ich mal zwei praxisnähere Beispiele eingespielt. Dort auch die Erklärung, warum sich das ganze für Journalisten interessant sein könnte.
BTW: Immer mehr Kamerahersteller bieten ja einen GPS-Empfänger an, der die Ortsangabe in die EXIF legt. Das lästige Suchen einer Ortsangabe entfällt also.
Zu den Beispielen: No1, No2.

[...] Artikel über Google Earth – Praktisches Beispiel No 1: Foto in eine Infografik integrieren / Einordnen eines Fotos in einen Kontext [...]
[...] Artikel über Google Earth: Praktisches Beispiel No 2: Die Photo-Op einzeichnen. [...]