Citizen Journalism Awards 2006
An mir gänzlich vorbeigegangen: der Citizen Journalism Awards 2006. Der 1. Preis geht an „Photographer wishes to remain anonymous“. Das Bild wurde über die Agentur Scoopt, eine Stockagentur, die sich auf das vermarkten von Hobbyknipsern Bürgerjournalisten spezialisiert hat, eingereicht.
Mein Problem: Wenn man sich als Bürgerjournalist betätigt, daran verdient und auch noch das Bild für einen Wettbewerb einreicht, dann muss man auch die Courage haben, preiszugeben wer man ist.
Dieses Hin- und Hereiern nervt mich: entweder man ist (Bürger)Journalist mit allen Rechten und Pflichten, oder man lässt es. So hat das ganze den schalen Beigeschmack eines Spanners, eines Voyeurs, der eine Notsituation kaltblütig ausschlachtet.

Dein Kommentar, Meinung, Frage: